Kai Konrad
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Kai Konrad - Tenor
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Liebe Patienten,

Die Krankenkassen, allen voran die AOK, wollen, müssen, sollen Kosten senken. Das hat dazu geführt, das z. B. die AOK einen riesigen Überschuss verzeichnen kann, der aber leider nicht Ihnen oder uns als Dienstleistern zu Gute kommt.

Es kann nicht sein, dass bei den stetig steigenden Benzinpreisen, immer noch dieselben Kilometerpauschalen vergütet werden, wie zu Zeiten, als der Preis noch um mindestens ein Drittel niedriger war, als heute.

Hinzu kommen die ständigen Abzüge bei den eingereichten Rechnungen. Der Routenplaner der AOK ist das alleinige Instrument der Kasse, die Fahrtkosten zu ermitteln. Staus, Umleitungen, Baustellen etc., spielen hier keine Rolle. Wir müssen laut Gesetzgeber einen Taxameter, bzw. einen Wegstreckenzähler im Fahrzeug führen. Der wird alle zwei Jahre vom Eichamt geeicht. Der wird von den Kassen einfach ignoriert. Wir, die Taxi- und Mietwagenunternehmen bleiben auf den Kosten sitzen.

Ein Patient mit einem Augeninfarkt benötigt einen schnellen Transport in die Augenklinik nach Nürnberg. Natürlich fährt man die Klinik über die Autobahn an. Leider wird dieser Weg von den Krankenkassen nicht vergütet, da immer nur die kürzeste Strecke bezahlt wird.
Ich hätte den Patienten also stundenlang über Land fahren müssen.

Wo bleibt der Patient, frage ich mich da? Ihm wird in so einer Situation zugemutet, stundenlang durch die Dörfer nach Nürnberg zu fahren.
Und uns Dienstleistern wird zugemutet, dass wir stundenlang unterwegs sind, man zahlt ja keinen Stundenlohn, sondern eben nur eine Kilometerpauschale, egal wie lange man unterwegs ist.

Erst kürzlich ist ein genehmigter Patiententransport planmäßig durchgeführt worden. Bei Ankunft im Klinikum wurde der Patient wieder weggeschickt, weil das Strahlentherapiegerät defekt war.
Die Bezahlung dieser Fahrt wurde von der AOK abgelehnt. Es ist keine Behandlung erfolgt, also gibt es auch keine Kostenerstattung.

Im Internet kann man verfolgen, wie immer mehr Patiententransporte, auch in unserer Gegend, quasi versteigert werden. Die Fahrt wird angeboten, das billigste Unternehmen erhält den Zuschlag.
Fakt ist, dass dadurch Unternehmen Billigfahrten anbieten. Das Motto "Geiz ist geil" ist bei der Beförderungen von Menschen aber Fehl am Platz.

Dies alles ist kein Zustand.

Liebe Patienten, liebe Mitfahrer,

aus diesen und mehr Gründen habe ich mich entschlossen, die Patientenbeförderung einzustellen, bis hier ein Umdenken von seitens der Krankenkassen, allen vorweg der AOK, erfolgt ist.

Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken, die mit mir gefahren sind und mir somit ihr Vertauen geschenkt haben.

Herzlichst

Kai Konrad
Kultur auf Tour_Mietwagen

 

 


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